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VfL Bochum
Das sagt Losilla zum irren Sieg gegen Hoffenheim

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Foto: Udo Kreikenbohm

Der VfL Bochum hat gegen die TSG Hoffenheim ein turbulentes 2:0 (0:0) und damit den dritten Sieg in den vergangenen vier Ligaspielen geholt. Anthony Losilla lobte die Joker.

"Unsere Joker haben das Spiel entschieden", fasste Anthony Losilla gegenüber RevierSport kurz und knapp zusammen, wer beim 2:0 (0:0)-Sieg des VfL Bochum gegen die TSG Hoffenheim den Unterschied machte. Gerade der nach 64 Minuten für Elvis Rexhbecaj eingewechselte Milos Pantovic schaffte es, dem Spiel innerhalb von etwas mehr als 30 Minuten seinen Stempel aufzudrücken.

So stand er kaum zwei Minuten auf dem Feld, als er mit einer mustergültigen Flanke den ebenfalls eingewechselten Soma Novothny bediente. Der Ungar köpfte aus wenigen Metern zur Bochumer Führung und seinem ersten Bundesligator ein. "Die Einwechselspieler bringen unser Spiel in letzter Zeit immer voran. Das ist eine unserer Stärken", freute sich Losilla.

Losilla freut sich für Matchwinner Pantovic

Pantovic krönte seinen starken Kurzeinsatz in der letzten Aktion des Spiels noch mit einem absoluten Traumtor. Aus rund 70 Metern nahm er Maß und schoss den Ball punktgenau in das verwaiste Hoffenheimer Gehäuse. TSG-Keeper Oliver Baumann, der mit nach vorne gekommen war, konnte nur tatenlos zusehen. "Das war einfach überragend. Ich gönne es ihm wirklich, weil er ein Typ ist, der für die Mannschaft immer alles gibt", jubelte der Franzose.

VfL Bochum: Riemann - Soares, Lampropoulos, Masovic, Stafylidis - Losilla, Löwen, Rexhbecaj - Blum (39. Holtmann), Polter, Asano

TSG 1899 Hoffenheim: Baumann - Skov, Vogt, Grillitsch, Posch, Akpoguma - Stiller, Rudy, Baumgartner - Kramaric, Bebou

Tore: 1:0 Novothny (66.), 2:0 Pantovic (90.+7)

Gelbe Karten: Posch (29.), Vogt (38.), Stafylidis (53.), Grillitsch (74.), Kramaric (75.), Rudy (78.)

Bes. Vorkommnis: Riemann verschießt Elfmeter (76.)

Zuschauer: 19.500

Losilla erklärt Riemann-Elfmeter

Doch auch an einem solchen Nachmittag, den die VfL-Fans wohl nicht so schnell vergessen werden, gab es einige Makel. Etwa der verschossene Elfmeter von Manuel Riemann. Nach 76 Minuten hatte der VfL-Schlussmann die Chance auf die Vorentscheidung, jagte den Ball jedoch unter das Stadiondach. "Ich habe nur gesehen, dass Manu mit Milos diskutiert und dann die Verantwortung übernommen hat. Dass er den Elfmeter verschießt, kann passieren. Am Ende ist es nur eine Einzelaktion. Für uns zählt nur der Sieg", schilderte Losilla seine Sicht der Dinge.


Jener Dreier geht, mit Blick auf die gesamten 90 Minuten, mehr als in Ordnung. Auch wenn die TSG in Hälfte eins näher am Führungstreffer war, ließ sich der VfL Bochum nicht beirren und drehte nach der Pause auf. Gerade in der Schlussphase wurde es hektisch und die Riemann-Chance war nur eine von vielen, um das Spiel vorzeitig zuzumachen. "Gegen Ende standen wir unter Druck. Hoffenheim hat alles versucht, um das 1:1 zu machen und wir hatten im Umschaltspiel große Gelegenheiten, die wir leider nicht genutzt haben."

So hätten allein Takuma Asano, der den Ball an die Latte drosch (90.+1) und Gerrit Holtmann, dem im Eins-gegen-Eins mit Baumann die Nerven versagten (90.+3) das Spiel in der Nachspielzeit entscheiden können. So aber blieb es bis zum Schluss eng, ehe Pantovic den VfL erlöste und den Sprung auf Tabellenplatz zwölf besiegelte. tica mit gp

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