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Transfer-Domino: Haalands Stein steht noch ohne Wackeln

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Foto: firo

Wer kommt, wer geht? Knapp eine Woche nach dem Ende der EM setzt sich das Transfer-Karussell nur langsam in Bewegung. Auch weil Borussia Dortmund seinen Topstürmer Erling Haaland unbedingt halten will.

Wer 1,94 m groß ist, sticht eigentlich immer irgendwie ins Auge. Doch als Erling Haaland zu seinem ersten Training unter Borussia Dortmunds neuem Coach Marco Rose am Donnerstag auf den Platz stapfte, gab er sich so unauffällig wie möglich. Und doch ist der BVB-Torjäger einer der begehrtesten Kandidaten auf dem europäischen Transfermarkt.

Denn nachdem Paris St. Germain seinen ohnehin extraordinären Kader durch Real Madrids bisherigen Abwehrchef Sergio Ramos und Italiens EM-Torhüter Gianluigi Donnarumma weiter verstärkt hat, will und muss auch Champions-League-Sieger FC Chelsea nachrüsten.

Aber Haaland scheint tatsächlich nicht zu kriegen zu sein. „Er wird auch in dieser Saison Spieler des BVB sein“, wiederholt Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke seit Wochen unverändert. Pokerspiel oder Charakterfestigkeit? Immerhin: Schon einmal (2013) gaben die Westfalen dem hartnäckigen Drängen nach ihrem seinerzeit besten Stürmer nicht nach und verweigerten Robert Lewandowski eine vorzeitige Freigabe für Bayern München.

Diesmal jedoch wären wohl ganz andere finanzielle Dimensionen im Spiel. Die Offerte aus London soll bei 175 Millionen Euro liegen. Weil der Norweger in seinen bis 2024 laufenden Vertrag eine Ausstiegsklausel einarbeiten ließ, wäre er 2022 „billiger“ zu haben - für nur 75 Millionen Euro.

Doch so lange will man an der Stamford Bridge wohl nicht warten. Denn das erklärte Ziel von Klubbesitzer Roman Abramowitsch und Manager Thomas Tuchel ist die erfolgreiche Titelverteidigung in der Königsklasse. Und so schaut man sich von London aus nach personellen Alternativen zu dem 20 Jahre alten Skandinavier um.

Fündig werden könnte man bei Inter Mailand, dort hat gerade ein alter Bekannter den Traditionsverein seit elf Jahren geschossen. Romelu Lukaku unterstrich gerade erst bei der EM-Endrunde im Trikot der belgischen Nationalmannschaft seine Extraklasse. Vor zehn Jahren konnte sich der Torjäger mit Wurzeln in Zaire bei den Blues noch nicht durchsetzen und machte erst später über den FC Everton und Manchester United seinen Weg in die Weltklasse.

Auch Lukaku ist eigentlich bis 2024 an Inter gebunden, sein Spielstil ist dem Haalands durchaus ähnlich. Aber Lukaku ist acht Jahre älter als der BVB-Knipser - und soll deshalb „nur“ 105 Millionen Euro kosten. sid

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