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VfB Hilden
„Calli“ Weber zerlegt Kleve mit zwei Treffern

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1. FC Kleve, Umut Akpinar, 1. FC Kleve, Umut Akpinar
Foto: Thorsten Tillmann

Der VfB Hilden bleibt die größte Überraschung in der Oberliga Niederrhein. Am 14. Spieltag zerlegten die Itterstädter den 1. FC Kleve im Topspiel mit 4:0 (3:0).

Lediglich einen Zähler beträgt der Rückstand des VfB Hilden auf den großen Aufstiegsfavoriten SSVg Velbert. Dabei war es an diesem Spieltag vor allem die Art und Weise, wie das Spitzenteam vom Bresserberg teilweise in alle Einzelteile zerlegt wurde. „Das war doch schon der erste dicke Brocken“, erwiderte Pascal Weber im anschließenden RevierSport-Gespräch auf die Frage, wie er den nächsten Wochen entgegenblickt, in denen sich die Spitzenmannschaften die Klinke in die Hand geben.

„Mittlerweile ist das keine Momentaufnahme mehr. Das ist verdient und liegt vor allem an unserer mannschaftlichen Geschlossenheit“, weiß Weber, der überall im Verein nur „Calli“ genannt wird, welches das Mittel zum Erfolg ist. „Jeder macht bei uns Wege für den anderen. Besonders in der ersten Halbzeit haben wir richtig gut kombiniert. Wir können mit ganz breiter Brust in die kommenden Wochen gehen denn ich bin mir sicher, auch gegen die anderen Top-Klubs rechne ich ganz fest mit Punkten“, gab’s eine klare Kampfansage des 31-jährigen Mittelstürmers, der gegen Kleve selbst zweimal traf.

Hilden: Lenze - Sangl, Kang (78. Demir), Schmetz, zur Linden - Müller, Heinson (87. Metz), Wagener, Brechmann (83. Kim), Percoco (58. Hellenkamp) - Weber.

Kleve: Taner - Bimpek, Dragovic, Biskup, Thuyl (57. Mouadden) - Forster, Hühner, Terfloth, Schneider (26. Meurs), Klein-Wiele - Rankl. Tore: 1:0 Brechmann (15.), 2:0 Kang (25.), 3:0 Weber (42.), 4:0 Weber (87.).

Schiedsrichter: Marco Lechtenberg (Meer).

Zuschauer: 100.

Der 1. FC Kleve blieb über die gesamten 90 Minuten blass. Die Anhänger, die eigentlich für ihre Lautstärke bekannt sind, waren kaum zu vernehmen und sichtlich geschockt aufgrund des Ergebnisses. Die Elf von Umut Akpinar ließ die Genauigkeit vermissen. Kaum längere Ballbesitzsequenzen waren zu vernehmen, Stürmer Danny Rankl trat nicht einmal gefährlich in Erscheinung.

Dementsprechend sauer war Trainer Umut Akpinar schon zur Halbzeitpause. Wütend lief er in Richtung Kabine. Die Stimmung beim Klever Trainer besserte sich auch nach den 90 Minuten nicht. Lediglich die Leistung des VfB erkannte er auf der Pressekonferenz an, kein Wort über sein eigenes Team. „Hilden war in allen Belangen besser. Der Sieg ist haushoch verdient, weil sie einfach und aggressiv gespielt haben“, so Akpinars Statement. Ein eindeutiger Wink in Richtung seines Teams, das nicht stattgefunden hatte.

Anders war die Stimmungslage bei Tim Schneider. Der Hildener Trainer sah das „beste Heimspiel der Saison“ und betonte, dass er die Gäste mehrfach vorher beobachtet habe. „Wir wussten von den Stärken der Klever, meine Jungs haben diese Aufgabe aber sensationell gelöst“, analysierte Schneider die Partie.

Hilden muss nach Meerbusch, Kleve gegen SC Velbert

Für beide Mannschaften stehen die nächsten Aufgaben bereits in wenigen Tagen an. Der VfB Hilden fährt mit ganz breiter Brust zu seinem ehemaligen Trainer Toni Molina. Anstoß beim TSV Meerbusch ist bereits am Donnerstag (19:30 Uhr, Sportplatz Lank). Auch der 1. FC Kleve kann schon am Freitag Wiedergutmachung betreiben, wenn die Akpinar-Elf um 20 Uhr den SC Velbert empfängt (Bresserberg-Stadion). Velberts Trainer Ralf vom Dorp war einer der Kiebitze in Hilden. Viele interessante Aspekte über seinen kommenden Gegner dürfte er dabei nicht mitgenommen haben.

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