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TuS Bövinghausen
Tyrala mit der Mannschaftsleistung unzufrieden

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TuS Bövinghausen, Sebastian Tyrala, TuS Bövinghausen, Sebastian Tyrala
Foto: Thorsten Tillmann

Der TuS Bövinghausen siegte knapp mit 1:0 (0:0) und baute die Tabellenführung in der Westfalenliga 2 aus. Trainer Sebastian Tyrala war dennoch alles andere als zufrieden.

Dortmunder Osten gegen Dortmunder Westen: Am zwölften Spieltag der Westfalenliga 2 traf der im Tabellenkeller steckende BV Westfalia Wickede im Stadtderby auf Spitzenreiter TuS Bövinghausen. Am Ende reichte dem Liga-Favoriten mit Großkreutz und Co. ein Standardtor zum knappen 1:0 (1:0)-Zittersieg.

TuS-Coach Sebastian Tyrala sah zwei unterschiedliche Durchgänge. „Wenn Bövinghausen dem Schiedsrichter in der 90. Spielminute zuruft, dass er abpfeifen soll, dann können wir kein ganz so schlechtes Spiel gemacht haben“, resümierte Wickede-Coach Marko Schott. Die Gastgeber zeigten über weite Strecken der Partie einen mutigen und engagierten Auftritt. Allerdings entstanden aus den Ballbesitzphasen keine zwingenden Torchancen: „Uns fehlte ein bisschen Durchschlagskraft und der Mut, in das eins-gegen-eins-Duell zu gehen“, sagte Schott.

Sein Gegenüber, Bövinghausen-Trainer Tyrala, sah einen guten Start seiner Elf. Der spätere Verlauf der Begegnung sorgte allerdings dafür, dass er die Mannschaftsleistung unter dem Strich kritisierte: „Erstmal durchatmen. Es war das erwartet schwere Spiel. In der ersten Halbzeit waren wir rund 40 Minuten die bessere Mannschaft. In Durchgang zwei haben wir gar nicht mehr ins Spiel gefunden, weil nichts mehr so richtig funktioniert hat. Wenn Wickede seine Möglichkeiten bis zum Ende durchgespielt hätte, dann wäre der Punkt verdient gewesen. Auch, wenn unser Torhüter nicht viel halten musste, war das Übergewicht von Wickede da. Morgen fragt keiner mehr danach, am Ende des Tages halten wir die drei Punkte in der Hand. Dennoch bin ich mit meiner Mannschaft nicht zufrieden.“

Großkreutz-Ecke führte zum goldenen Treffer

Das Tor des Tages entstand durch eine Eckball-Situation. In der 26. Spielminute trat Weltmeister Kevin Großkreutz das Leder in den Strafraum und fand auf Höhe des zweiten Pfostens den völlig blank stehenden Marko Onucka, der per Direktabnahme zum 1:0 traf. Schott kommentierte: „Wir fangen uns durch die Ecke von Kevin das Gegentor und haben dann einen kleinen Knick. Das wirft einen natürlich erstmal zurück, wenn man im Hinterkopf hat, wo wir aktuell tabellarisch stehen und welchen Platz Bövinghausen belegt. Sie bringen natürlich eine Menge Qualität auf den Platz und haben eine gute Mischung im Kader.“

Tyrala ließ derweil seine ersten Tage als neuer Cheftrainer Revue passieren: „Die Mannschaft hat gezeigt, dass wir noch am Fitnesslevel arbeiten müssen. Jetzt können die Jungs erstmal ein wenig durchatmen und müssen dann noch vier Spiele bis zur Winterpause überstehen. Dann können wir drei, vier Wochen in der Vorbereitung arbeiten. Ich habe ein Team mit tollen Fußballern übernommen. Wir sind auf einem guten Weg und in der Tabelle weiterhin fünf Punkte vor Platz zwei.“

Beide Mannschaften haben nun rund zwei Wochen Zeit das schwere Spiel aus den Knochen zu bekommen. Westfalenliga-Primus TuS Bövinghausen kann am Freitag, den 26.11., die aktuelle Topform bestätigen, wenn der SV Sodingen zu Gast ist. Westfalia Wickede reist zwei Tage später zum FC Iserlohn.

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